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Meßgerät zeigt Wert direkt auf dem Meßobjekt an

(Deutsche Patentanmeldung DE 198 00 482.6-52)

 

 

 

Problemstellung

Ortsabhängige Meßgrößen lassen sich nur grafisch auf stromfressenden, teuren und großen Displays übersichtlich anzeigen.

 

Lösung

Die Meßwerte werden z.B. durch Lichtprojektion oder durch das Hinterlassen von Kreidespuren direkt auf dem Objekt dargestellt.

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Detail-Information

Die Erfindung betrifft ein Meßgerät mit einem Meßgerätgehäuse, mit einer Meßvorrichtung zur Durchführung eines ein Meßergebnis liefernden Meßvorgangs und mit einer innerhalb des Meßgerätgehäuses angeordneten, das Me'dfergebnis anzeigenden Anzeigevorrichtung, wobei die Meßvorrichtung das Meßergebnis ortsabhängig an einem Meßort bestimmt. Eine Vielzahl von Meßgrößen weisen eine Abhängigkeit vom Meßort auf und es sind eine Reihe von Verfahren und Vorrichtungen bekannt, um die jeweilige Meßgröße in Abhängigkeit vom Meßort sichtbar zu machen. Es gibt beispielsweise Thermographie-Aufnahmen, bei denen eine Art Foto einer Häuserfront aufgenommen wird, wobei in dem Foto durch unterschiedliche Farben die unterschiedliche Wärmeabstrahlung von Fenstern, Wänden, Isolationen usw. sichtbar gemacht wird. Die bekannten Verfahren und Vorrichtungen zur Sichtbarmachung der Meßergebnisse für ortsabhängige Meßgrößen sind regelmäßig aufwendig und mit hohem Kostenaufwand verbunden. Alternativ zu den Verfahren und Vorrichtungen, die die Ortsabhängigkeit der Meßgröße mittels beispielsweise einer Aufnahme nach der Art eines Fotos übersichtlich darstellen, gibt es eine Vielzahl kleiner Handmeßgeräte, die in die Richtung des Meßortes gehalten werden und das jeweilige Meßergebnis in einem Display, üblicherweise einem LCD-Display, anzeigen. Zur Vermeidung teurer Thermographie-Aufnahmen gibt es beispielsweise berührungslose Thermometer, die man auf die jeweiligen Stellen eines Gebäudes richtet und die dann aktuell das Meßergebnis für die Temperatur an dem jeweiligen Meßort im Display anzeigen. Bei den preiswerten, wenig aufwendigen Handmeßgeräten ist vor allem problematisch, daß kein Gesamtbild des Verlaufes des Meßergebnisses entsteht, und somit die Bedienungsperson keine übersichtliche Anzeige der ortsabhängigen Meßergebnisse erhält. Diese bekannten Handmeßgeräte eignen sich deshalb nur sehr begrenzt, um z.B. zu erkennen, an welcher Stelle einer Häuserfront die meiste Wärme abgegeben wird, oder wo durch eine Wand der Schall am stärksten hindurchdringt. Die Ursache für die eingeschränkte Tauglichkeit der bekannten Meßgeräte liegt in ihrer unergonomischen Art der Anzeige, die aber umgekehrt gerade für die kompakte Bauweise, den geringen Stromverbrauch und den geringen Preis solcher Meßgeräte ausschlaggebend ist. Ausgehend von der zuvor beschriebenen Problematik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Meßgerät mit einer verbesserten Anzeigevorrichtung zur Verfügung zu stellen, die eine ergonomische Darstellung eines Meßergebnisses mit Bezug zu einem Meßort gewährleistet. Gemäß einer ersten Lehre der Erfindung ist die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe dadurch gelöst, daß die Anzeigevorrichtung das Meßergebnis zumindest qualitativ am oder in der Nähe des Meßortes unabhängig vom Meßger'e4tgehäuse anzeigt. Durch die erfindungsgemäße Anzeige des Meßergebnisses am Meßort oder in der Nähe des Meßortes wird für die Bedienungsperson in besonders ergonomischer Art und Weise ein Bezug zwischen dem Meßort und dem Meßergebnis hergestellt. Es ist insbesondere nicht notwendig den Blick ständig zwischen dem Meßort und einem LCD-Display am Meßgerätgehäuse hin und her schweifen zu lassen. Es ist im Gegenteil so, daß die Anzeige des Meßergebnisses und die Angabe des Meßortes denkbar einfach miteinander verknüpft sind. Weist die Anzeigevorrichtung eine das Meßergebnis in die Nähe des Meßortes projizierende Lichtprojektionseinrichtung auf, so ist gewährleistet, daß schnell ermittelbare Meßergebnisse nahezu instantan am Meßort anzeigbar sind. Auch sind mit einer Lichtprojektionseinrichtung größere Entfernungen zu überbrücken, die beispielsweise das Abtasten einer Gebäudewand mit einem Meßgerät gemäß der ersten Lehre der Erfindung ermöglichen. Eine besonders ergonomische Wiedergabe des Meßergebnisses am Meßort ergibt sich dann, wenn die Lichtprojektionseinrichtung das Meßergebnis durch Projektionen entsprechender Intensität oder Farbe wiedergibt. Eine derartige Umsetzung der Me_dfergebnisse in Licht unterschiedlicher Intensität oder Farbe ermöglicht für die Bedienungsperson einen besonders einfachen Zugang zur qualitativen Einordnung des Meßergebnisses. Erfordert es die jeweilige Meßaufgabe, daß der exakte Zahlenwert für das Meßergebnis am Meßort bekannt ist, so ist das Meßgerät gemäß der ersten Lehre der Erfindung vorteilhaft dadurch ausgestaltet, daß die Lichtprojektionseinrichtung den Zahlenwert für das Meßergebnis in die Nähe des Meßortes projiziert. Die beschriebene Ausgestaltung ermöglich eine direkte, sehr einfache Zuordnung zwischen Meßort und dem quantitativen Meßergebnis. Für diese Ausgestaltung bietet es sich als weitere Verbesserung an, den exakten Meßort neben den projizierten Zahlenwert eindeutig, beispielsweise durch die Projektion eines Fadenkreuzes, zu kennzeichnen. Die Lichtprojektion gelingt besonders unproblematisch, wenn die Lichtprojektionseinrichtung einen Laser umfaßt. Die heute kostengünstig erhältlichen Halbleiterlaser ermöglichen auch über größere Entfernungen eine hinreichend scharfe und lichtstarke Projektion. Neben der Verwendung eines Lasers zur Lichtprojektion bieten sich jedoch auch andere Lichtquellen, so z.B. auch Videoprojektoren, zur großflächigen Anzeige der Meßergebnisse auf einem Meßobjekt an. Wenn bislang in bezug auf den Meßort und die Projektion stets von einem Meßobjekt die Rede ist, so ist dies nicht einschränkend zu verstehen. Es sind beispielsweise auch Messungen an bestimmten, keinem Meßobjekt zugeordneten Raumpunkten m_f6glich, wobei hier die Anzeige des Meßergebnisses am Meßort mittels holographischer Verfahren möglich ist. Alternativ zur Anzeige der Meßergebnisse mittels einer Lichtprojektionseinrichtung ist das Meßgerät gemäß der ersten Lehre der Erfindung dadurch ausgestaltet, daß die Anzeigevorrichtung eine das Meßergebnis durch entsprechenden Materialauftrag wiedergebende Materialauftragseinrichtung aufweist. Diese Ausgestaltung der ersten Lehre der Erfindung ermöglicht einerseits aufgrund der Dauerhaftigkeit einen besseren Überblick bei komplexeren Meßaufgaben und andererseits aufgrund der durch die Nähe zum Meßobjekt gegebenen größeren möglichen Zeitdauer zur Aufnahme des Meßergebnisses die Bearbeitung von Meßaufgaben, bei denen die Bestimmung der Meßergebnisse eine gewisse Zeitdauer erfordert. Eine zumindest qualitative Wiedergabe der Meßergebnisse ist bei der soeben beschriebenen Ausgestaltung dadurch gewährleistet, daß die Materialauftragseinrichtung das Meßergebnis durch unterschiedlich starken oder unterschiedlich farbigen Materialauftrag wiedergibt. Ist das Meßgerät gemäß einer weiteren Ausgestaltung der ersten Lehre der Erfindung dadurch ausgestaltet, daß das Meßgerät tragbar - insbesondere als Handmeßgerät - ausgebildet ist, so ergibt sich eine alternative Ausführung eines Meßgerätes gegenüber den bekannten, aufwendigen und teuren Meßgeräten, die es gewährleistet, daß komplizierte Meßaufgaben gleichzeitig kostengünstig und ergonomisch bewältigbar sind. Die erste Lehre der Erfindung umfaßt jedoch nicht nur tragbare, handliche Meßgeräte, sondern auch aufwendige, stationäre Meßgeräte, die jedoch in ihrer Handhabung gegenüber den bekannten Meßgeräten deutlich verbessert sind. So ist es mit der ersten Lehre der Erfindung beispielsweise möglich, eine Thermographie-Aufnahme mittels eines Videoprojektors auf das Meßobjekt zu projizieren. Eine solche Projektion einer Thermographie-Aufnahme auf beispielsweise eine Hausfront oder den Teil einer Hausfront verbessert die Anschaulichkeit bzw. Ergonomie der Anzeige um ein Vielfaches. Die zweite Lehre der Erfindung betrifft ein Anzeigeverfahren für ein Meßgerät mit Hilfe einer Meßvorrichtung zur Durchführung eines ein Meßergebnis liefernden Meßvorgangs und mit Hilfe einer innerhalb eines Meßgerätgehäuses angeordneten, das Meßergebnis anzeigenden Anzeigevorrichtung, bei welchem von der Meßvorrichtung das Meßergebnis ortsabhängig an einen Meßort bestimmt wird. Die auch der zweiten Lehre der Erfindung zugrundeliegende, eingangs aufgezeigte Aufgabe ist gemäß der zweiten Lehre der Erfindung dadurch gelöst, daß das Meßergebnis von der Anzeigevorrichtung zumindest qualitativ am oder in der Nähe des Meßortes unabhängig vom Meßgerätgehäuse angezeigt wird. Die durch die Verwirklichung der zweiten Lehre der Erfindung gewährleisteten Vorteile entsprechen den bereits in Verbindung mit der ersten Lehre der Erfindung beschriebenen Vorteilen. Das Verfahren gemäß der zweiten Lehre der Erfindung ist zunächst dadurch besonders vorteilhaft ausgestaltet, daß das Meßergebnis nur bei Erreichen eines Minimal- und/oder Maximalwertes angezeigt wird. Diese Ausgestaltung des erfindungsge!mäßen Verfahrens ermöglicht der Bedienungsperson das besonders einfache Auffinden der ortsabhängigen Minimal- und/oder Maximalwerte der Meßergebnisse. Kommt es vordringlich nicht auf eine genaue Bestimmbarkeit des Meßortes für die Minimal- und/oder Maximalwerte an, sondern auf eine besonders übersichtliche Anzeige, so wird das Verfahren gemäß der zweiten Lehre der Erfindung besonders vorteilhaft dadurch gekennzeichnet, daß das Meßergebnis nur in der Umgebung des Minmimal- und/oder Maximalwertes - insbesondere in einer ± 10 % Umgebung - angezeigt wird. Hierbei entsteht beispielsweise bei der Verwendung eines Lasers als Lichtprojektionseinrichtung eine für die Bedienungsperson deutlich sichtbare Lichtlinie. Im einzelnen gibt es nun ein Vielzahl von Möglichkeiten das erfindungsgemäße Meßgerät bzw. das erfindungsgemäße Anzeigeverfahren für ein Meßgerät auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird einerseits auf die den Patentan!sprüchen 1 und 9 nachgeordneten Patentansprüche sowie andererseits auch die Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur schematisch ein Ausführungsbeispiel eines Meßgerätes gemäß der ersten Lehre der Erfindung. Das in der einzigen Figur dargestellte Meßgerät weist ein Meßgerätgehäuse 1, eine Meßvorrichtung 2 zur Durchführung eines ein Meßergebnis liefernden Meßvorgangs und eine innerhalb des Meßgerätgehäuses 1 angeordnete, das Meßergebnis anzeigende Anzeigevorrichtung 3 auf. Darüber hinaus ist in der einzigen Figur eine Ansteuereinheit 4 dargestellt, die verschiedene Zusammenhänge zwischen dem Meßergebnis und dem Meßort auf einem ebenfalls in der einzigen Figur dargestellten Meßobjekt 5 realisieren kann. In der einzigen Figur sind die Meßvorrichtung 2, die Anzeigevorrichtung 3 und die Ansteuereinheit 4 gemeinsam in dem Meßgerätgehäuse 1 untergebracht. Es ist jedoch auch eine getrennte Anordnung der Bestandteile des Meßgerätes in verschiedenen Gehäusen denkbar. Als Meßgerätgehäuse im Sinne der Erfindung wird stets das Gehäuse bezeichnet, in dem die Anzeigevorrichtung 3 angeordnet ist. In der einzigen Figur deutet ein erster Pfeil 6 die Empfindlichkeitsrichtung der Meßvorrichtung 2 an. Der erste Pfeil 6 ist dabei nicht zwingend als die einzige Richtung der Empfindlichkeit der Meßvorrichtung 2 zu interpretieren, sondern als mittlere Empfindlichkeitsrichtung der Meßvorrichtung 2. Der zweite Pfeil 7 beschreibt nun die Richtung, in der die Anzeigevorrichtung 3 das Meßergebnis anzeigt. In der einzigen Figur treffen beide Pfeile 6, 7 am Meßort 8 exakt zusammen. Ein solches exaktes Zusammentreffen ist zunächst nicht für jede Meßaufgabe notwendig. Sollte das exakte Zusammentreffen jedoch für eine Meßaufgabe notwendig sein, und sollte bei dieser Meßaufgabe auch der Abstand zwischen dem Meßgerätgehäuse 1 und dem Meßobjekt 5 variieren, so ist es unter Umständen notwendig, zur optimalen Projektion eine Entfernungsbestimmung zwischen dem Meßgerätgehäuse 1 und dem Meßobjekt 5 in bekannter Art und Weise durchzuführen. Als Alternative hierzu ist denkbar, daß die Anzeigevorrichtung manuell oder automatisch - z.B. in einem Justiermodus - justiert wird, so daß die räumliche Kopplung zwischen der Meßwertanzeige und dem Meßobjekt gewährleistet ist. Beispielsweise könnte die Anzeigevorrichtung ein Muster auf dem Meßobjekt erzeugen, das von der Meßvorrichtung erkannt und zur Justierung zwischen Meßobjekt und Anzeigevorrichtung genutzt wird. Die Meßvorrichtung 2 ist beispielsweise für eine der Meßgrößen Temperatur, Schallpegel, Helligkeit, Farbe, Anwesenheit von Metall empfindlich. Die Anzeigevorrichtung 3 kann beispielsweise als Laserzeiger, Videoprojektor, Kreidemarkierungsvorrichtung oder Tintenstrahldrucker ausgebildet sein. Der Einsatz eines Laserzeigers als Anzeigevorrichtung eignet sich beispielsweise bei der Messung eines Schallpegels in der Umgebung einer Tür. Der Laserzeiger zeichnet dabei eine Lichtlinie auf der Tür, die umso heller ist, je mehr Schall das Me'dfgerät in der jeweiligen Meßrichtung gemessen hat. Die Bedienungsperson kann also direkt erkennen, ob das Türblatt den Schall durchläßt oder ob der Schall durch einen Spalt hindurchtritt. Ein Laserzeiger eignet sich als Anzeigevorrichtung 3 auch in Verbindung mit einem berührungslosen Thermometer zum Ersatz einer Thermographie-Aufnahme. In diesem Fall kann man an der Intensität einer sichtbaren Laserlinie an der Fassade eines Hauses ablesen, wo die meiste Wärme verloren geht. Der Einsatz eines Tintendruckkopfes als Anzeigevorrichtung 3 eignet sich besonders für die Verbindung mit einem Metallsuchgerät. Ein derart erfindungsgemäß ausgestaltetes Metallsuchgerät erzeugt bei der Abtastung einer Wand eine Linie auf der Wand, die entweder in ihrer Dicke oder ihrer Farbe genau anzeigt, wo das Metallsuchgerät Metall detektiert hat. So wird ein sicheres Bohren in einer Wand möglich, in der unter anderem eventuell Wasserrohre verlegt sind. Als Anzeigevorrichtung für Metallsuchgeräte im größeren Maßstab, also z.B. Metallsuchgeräte zum Einsatz auf Baustellen, eignet sich beispielsweise ein Kreidestreugerät. Mit einem derart ausgestalteten Meßgerät ist es möglich, in einem auszuhebenden Bereich die Positionen dauerhaft und anschaulich zu markieren, in deren Umgebung beim Aushub besondere Vorsicht angebracht ist. Neben den bereits angesprochenen Möglichkeiten der qualitativen oder quantitativen Anzeige des Meßergebnisses in der Nähe des Meßortes besteht eine besondere Möglichkeit der qualitativen Anzeige in der Anzeige von bestimmten Meßergebnissen zuordnenbaren Texten, wie beispielsweise bei der Temperaturabtastung einer Hausfassade des Textes „ Achtung: Fenster ist auf", etwa für den Fall, daß besonders hohe Temperaturen gemessen werden. Bezugszeichenliste 1 Meßgerätgehäuse 2 Meßvorrichtung 3 Anzeigevorrichtung 4 Ansteuereinheit 5 Meßobjekt 6 erster Pfeil 7 zweiter Pfeil 8 Meßort

Patentansprüche

1. Meßgerät mit einem Meßgerätgehäuse (1), mit einer Meßvorrichtung (2) zur Durchführung eines ein Meßergebnis liefernden Meßvorgangs und mit einer innerhalb des Meßgerätgehäuses (1) angeordneten, das Meßergebnis anzeigenden Anzeigevorrichtung (3), wobei die Meßvorrichtung (2) das Meßergebnis ortsabhängig an einem Meßort (8) bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (3) das Meßergebnis zumindest qualitativ am oder in der Nähe des Meßortes (8) unabhängig vom Meßgerätgehà4use (1) anzeigt.

2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (3) eine das Meßergebnis in die Nähe des Meßortes (8) projizierende Lichtprojektionseinrichtung aufweist.

3. Meßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtprojektionseinrichtung das Meßergebnis durch Projektionen entsprechender Intensität oder Farbe wiedergibt.

4. Meßgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtprojektionseinrichtung den Zahlenwert für das Meßergebnis in die Nähe des Meßortes (8) projiziert.

5. Meßgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtprojektionseinrichtung einen Laser umfaßt.

6. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (3) eine das Meßergebnis durch entsprechenden Materialauftrag wiedergebende Materialauftragseinrichtung aufweist.

7. Meßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialauftragseinrichtung das Meßergebnis durch unterschiedlich starken oder unterschiedlich farbigen Materialauftrag wiedergibt.

8. Meßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät tragbar - insbesondere als Handmeßgerät - ausgebildet ist.

9. Anzeigeverfahren für ein Meßgerät, mit Hilfe einer Meßvorrichtung zur Durchführung eines ein Meßergebnis liefernden Meßvorgangs und mit Hilfe einer innerhalb eines Meßgerätgehäuses angeordneten, das Meßergebnis anzeigenden Anzeigevorrichtung, bei welchem von der Meßvorrichtung das Meßergebnis ortsabhängig an einem Meßort bestimmt wird, insbesondere zur Verwirklichung in einem Meßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßergebnis von der Anzeigevorrichtung zumindest qualitativ am oder in der Nähe des Meßortes unabhängig vom Meßgerätgehäuse angezeigt wird.

10. Anzeigeverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßergebnis nur bei Erreichen eines Minimal- und/oder Maximalwertes angezeigt wird.

11. Anzeigeverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßergebnis nur in der Umgebung des Minimal- und/oder Maxmimalwertes - insbesondere in einer ± 10 % Umgebung - angezeigt wird.

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft ein Meßgerät und ein Anzeigeverfahren für ein Meßgerät mit einem Meßgerätgehäuse (1), mit einer Meßvorrichtung (2) zur Durchführung eines ein Meßergebnis liefernden Meßvorgangs und mit einer innerhalb des Meßgerätgehäuses (1) angeordneten, das Meßergebnis anzeigenden Anzeigevorrichtung (3), wobei die Meßvorrichtung (2) das Meßergebnis ortsabhängig an einem Meßort (8) bestimmt. Zur Verbesserung der Ergonomie bzw. Anschaulichkeit der Anzeige ist das Meßgerät erfindungsgemäß dadurch ausgestaltet, daß die Anzeigevorrichtung (3) das Meßergebnis zumindest qualitativ am oder in der Nähe des Meßortes (8) unabhängig vom Meßgerätgehäuse (1) anzeigt. Für die Veröffentlichung vorgesehen ist die einzige Figur.

 

 

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